Tristan und Isolde am Theater für Niedersachsen Wagner zum Auftakt. Fünf Monate lang wurde das Theater für Niedersachsen renoviert. Zur Wiedereröffnung gab es "Tristan und Isolde". Die Inszenierung von Tobias Heyder zeigte sich der Tradition verpflichtet. Die Darsteller überzeugen mit guten Leistungen, aber den Star des Abends gab es nicht zu sehen. In seiner Eröffnung scherzte der Intendant. Man habe sich solch ein Mammutwerk ausgesucht, um die Qualität der neuen Bestuhlung zu testen, so Jörg Gade. Immerhin ist die Dauer der Oper mit 4 Stunden 45 Minuten angegeben. Die Sitzprobe fiel positiv aus. Ein anderes Ziel der Renovierung war nach Gades Angaben auch die Verbesserung der Akustik. Davon profitierte an diesem Abend vor allem das Orchester. Abgesehen von modischen Ergänzung bleibt Heyders Interpretation massenkompatibel. Der Regisseur aus Hamburg scheut das Risiko und liefert eine Aufführung ab, die bestimmt keinen Skandal erregt, weil das Skandal-Potential nur ...
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