Dieter Hildebrandts Memoiren sind sehr persönliche Erinnerungen Im November 2013 starb der Titan des deutschen Kabaretts. Nun hat der Blessing-Verlag Hildebrandts Memoiren veröffentlicht.Kann man oder muss man so etwas lesen? Wer wissen will, wie Deutschland so geworden ist, wie es ist, der muss. Denn "Die letzte Zugabe" ist nicht nur ein Blick auf das Leben des wichtigsten Kabarettisten deutscher Zunge, es ist nicht nur ein Zugriff auf die Geschichte der Bundesrepublik aus der Feder des Meisters. Es ist auch der Nachweis, dass Dieter Hildebrandt sich bis zuletzt mit der politischen Gegenwart auseiandergesetzt hat. Die letzte Zugabe ist das letzte Werk. Foto: Verlag Wer nur eine Rückschau auf den Werdegang, ein Blättern durch das Kabarett des Nachkriegsdeutschlands erwartet hatte, wird angenehm überrascht. Selbst noch in der Findungsphase der aktuellen Großen Koalition ließ er in gewohnter Sprechblasen platzen lassen, entblößte die Phrasendrescher, machte die Hintergrü...
Kritiken zum Kulturtreiben zwischen Göttingen und Goslar, zwischen Northeim und Nordhausen, zwischen hier und dort, über Theater und vieles mehr