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Der Geist der Weihnacht

Güttler Ensemble feiert fröhliche Weihnachten im Kreuzgang Freue dich, oh Zuhörerschaft. Mit dem Auftritt bei den Kreuzgangkonzerten in Walkenried machten Ludwig Güttler und sein Blechbläser-Ensemble deutlich, dass Weihnachten vor allem ein Fest der Freude ist. Es gab Barockmusik im Überfluss und ein dankbares Publikum. Der Auftakt ist mächtig. Bei der "Trumpet and Air" von Henry Purcell trifft die volle Wucht der 11 Blechbläser und der Pauke die Zuhörer. Schlagartig ist der hohe Raum im Kreuzgang mit Tönen gefüllt. Es ist aber keine Flutwelle sondern die Dynamik trägt das Publikum zu musikalischen Höhen empor. Schon hier wird deutlich, was die Klasse dieses Ensembles ausmacht: Der glasklare Klang und das exakte Zusammenspiel. Trotz des mächtigen Volumens bleibt jedes einzelne Instrument erkennbar. Das Klangbild ist fein gewebt und transparent. Solch Musik wurde für solch Klangräume wie den Kreuzgang geschrieben. Vortrag und Architektur gehören zusammen. Noch schaut...

Die Erwartungen im vollen Umfang erfüllt

Durchweg auf hohem Niveau: Ludwig Güttler und seine Ensemble im Kreuzgang Auf diese Elf kann man bauen. Diese Männer verwandeln die Vorlagen treffsicher. Am Mittwoch spielten Ludwig Güttler und sein Ensemble im Kloster Walkenried. Am Ende erfüllten sie alle Erwartungen. Das Konzert war Jubiläum und Premiere zugleich. Seit ziemlich genau 30 Jahren ist Güttler immer wieder zu Gast bei den Kreuzgangkonzerten. In den letzten Jahren macht er das durchweg mit dem Blechbläser Ensemble und das hat in diesem Jahr 40. Geburtstag gefeiert. Der Trompeter aus Dresden ist mittlerweile zu einer Marke geworden und der Titel "Ein Abend mit Güttler" reicht als Programm. Egal was gespielt wird, es wird gut, denn es steht ja Güttler drauf. Ungewohnt: Die Tuba spielt mal die erste Geige.     Alle Fotos: Kügler Das Programm reicht laut Papier von der Renaissance bis in die Moderne. Den Auftakt machen fünf Tänze von Tylman Susato. Der Rheinländer aus dem 16. Jahrhundert gehört zum f...

Freue dich, oh Zuhörerschaft

Ludwig Güttler und seine Blechbläser zelebrieren Weihnachten im Kloster Walkenried  Vor 28 Jahren gab Ludwig Güttler zum ersten Mal seine Visitenkarten bei den Kreuzgangkonzerten ab. Seitdem gastierte der Ausnahmemusiker regelmäßig dort. Am Samstag stellten er und sein Blechbläserensemble nun endlich ihr Adventsprogramm vor. Am Ende des Konzertes gab es zwei Fragen. Warum hat es so lange gedauert bis Güttler mal im Advent vorbeischaute? Wann kommt er das nächste Mal wieder? Schon mit den ersten Takt fluten die zwölf Musiker den Kreuzgang musikalisch. Kraftvolle Bläser verkündete das nahende Weihnachtsfest und das ist nach Auffassung von Ludwig Güttler vor allem ein Freudenfest. Was eignet sich am besten, um diese Freude in Töne umzusetzen. Natürlich der helle und optimistische Klang von Blechbläsern. Sie schallen und jauchzen und frohlocken. Freue dich, oh Zuhörerschaft, über diese Pauken und Trompeten. Ludwig Güttler ist an diesem Abend der Primus inter Pares.   ...

Güttler füllt den Kreuzgang

Hochgefühle mit dem Blechbläserensemble Schon mit dem ersten Tönen ist es da, dieses barocke Hochgefühl. Ein satter Klang, der den Raum ausfüllt und wie eine Woge von der Bühne durch den Kreuzgang. Jubilierende Töne aus hellen Trompeten, die die Spitzbögen hinauflaufen, gen Himmel streben und die Zuhörer mitnehmen, sie von irdischen Ballast befreien. Mit den ersten Ton ist es da und beim Konzert von Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble im Kloster Walkried kehrt es zum Schluss noch einmal wieder. Eine Woge an Wohlklang brandete durch den Kreuzgang im Kloster Walkenried. Fotos: tok Das Gebäude scheint wie geschaffen für diese Musik und Güttler spielt mit der Akustik. Zwei Trompeten und eine Posaune bleiben im Seitengang versteckt und tönen aus der der Ferne. Dies gibt den Klang eine Tiefe, in die man sich gern verliert. Einfach aber genial. So wird eine dialogisierende Mehrchörigkeit möglich, die typisch ist für die Tänze des Renaissance-Musikers Tylman Susato und die sp...