Festspieloper Faramondo entwickelt Händel konsequent weiter Mit der Oper "Faramondo" setzten die Göttinger Händel Festspiele ihr Vorhaben fort, unbekannte Werke einem breiten Publikum vorzustellen. Die Premiere am 31. Mai zeigte neben tiefen Gefühlen gelegentlich auch Humor und vor allem großartige Solisten. Nach dem experimentellen " Siroe, Re di Persia " kehrte das Team um Regisseur Paul Curran zu traditionellen Erzählstrukturen zurück und schaffte es trotzdem, dem Stoff neue Impulse zu verleihen. Das Publikum bedankte sich für diese Aufführung mit langanhaltenden Applaus für die Sänger, das Festspielorchester und die Macher. Doch, doch, es ist eine traditionelle Oper im modernistischen Gewand. Hinter allen modernistischen Fassaden hat die Struktur aus dem 30-er Jahren des 18. Jahrhunderts Bestand. Rezitativ - zweifelnder Proatgonist - Arie an das Publikum - Abgang. Aber auch die Botschaften bleiben dieselben: Unter den Adligen gibt es nur wenige Edle,aber tro...
Kritiken zum Kulturtreiben zwischen Göttingen und Goslar, zwischen Northeim und Nordhausen, zwischen hier und dort, über Theater und vieles mehr