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Dem Tod die Stirn bieten

Ewig jung: Eine grandiose Komödie Bitterböse und eigentlich zutiefst traurig, aber dennoch ein folgenschwerer Angriff auf die Lachmuskeln ohne dabei in den Klamauk abzudriften. Die Uraufführung von "Ewig jung" im Neuen Globe in Schwäbisch Hall hat das Zeug zu einem Klassiker. Das liegt an der überzeugenden Inszenierung ebenso wie an den großartigen Schauspielern. "Wir sind die letzten von hundertzehn - wir warten bis die Zeit vergeht", dichtete einst Herwig Mitteregger für Spliff in "Deja vue". Diese fünf Akteure sind zwar die letzten ihrer Art, aber alles andere als passiv. Das macht die Komödie von Erec Gedeon glich zu Anfang deutlich Wir schreiben das Jahr 2059. Vierzig Jahre nach der Eröffnung des Neuen Globes treffen sich die letzten Überlebenden der Erstbesetzung. Es sind die Damen Becker und Hanimyan und die Herren Eickelmann, Friedrich, Kraus und Weiler. Regelmäßig treffen sie sich zur Vergangenheitsbewältigung der besonderen Art. Dazu kommen...