Nicht immer von Etikett auf den Inhalt schließen, man sollte weiterdenken. Zumindest, wenn es um Kunst. In der Ausstellung „Expressive Überraschungen“ im Kunsthaus Meyenburg geht es nicht nur um die Maler und Malerinnen des Expressionismus und ihre Werke, betont Kuratorin Susanne Hinsching. Es gehe auch um den Ausdruck von Gefühlen und subjektive Ansichten, so die Meyenburg-Chefin weiter. Die erste Überraschung ist die Vielfalt. Expressionismus und gefühlsbetontes Malen ist keine deutsche Errungenschaft. Hinsching nennt van Gogh und Munk als die Väter dieser Stilrichtung. Lange bevor sich in Dresden die Brücken-Künstler zusammengetan haben, hatten der Niederländer und der Norweger alle Ingredienzien gefunden, die später den Expressionismus ergaben. Wann genau die Geschichte der gefühlsbetonten, der expressiven Kunst begann, lässt nicht mehr feststellen. Mammutschau im Kunsthaus Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus ist eine Mammutschau. Zu sehen gibt es 150 Werke von 90 Künstlern ...
Kritiken zum Kulturtreiben zwischen Göttingen und Goslar, zwischen Northeim und Nordhausen, zwischen hier und dort, über Theater und vieles mehr