stille hunde inszenieren Macbeth als Kriminalfall Kein Schlachtengerangel, kein Managergetöse und das meiste findet im Kopf statt. Die stillen hunde haben eine neue Interpretation zu Shakespeares "Macbeth" hinzugefügt und die überzeugt nicht nur durch die schauspielerische Leistung sondern auch durch die Reduktion. Premiere war in der Klosterkirche St. Nikolaus in Niklausberg. Das Bühnenbild ist reduziert, drei mächtige Stühle aus den Werkstätten des Historizismus und im Hintergrund ein Laufsteg mit drei Hockern und drei Instrumenten. Das sind die Arbeitsplätze von Andreas Düker, denn die erste Neuerung ist die Musik. Der Lautenspieler und die stillen hunde haben der Tragödie Töne verpasst. Am Anfang sind die Musik und ein Todgeweihter. Alle Fotos: Kügler Mal Laute, mal Konzertgitarre oder E-Gitarre. Die Musik ist keine Beschallung sondern integraler Bestandteil. Sie bereitet vor, spitzt zu und kommentiert. Der Soundtrack aus "Der Pate" taucht gleich m...
Kritiken zum Kulturtreiben zwischen Göttingen und Goslar, zwischen Northeim und Nordhausen, zwischen hier und dort, über Theater und vieles mehr