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Posts mit dem Label "Blechbläser" werden angezeigt.

Genuss mit Hürden und Happy End

 TenThing bei den Kreuzgangkonzerten in Walkenried Walkenried . Regen oder Nichtregen, das war nicht mehr die Frage. Mit einem Konzert der Extraklasse haben tenThing es geschafft, all die Widrigkeiten dieses Abend vergessen zu lassen. Einem feuchtem Auftakt unter freien Himmel folgte ein furioses Finale im Kreuzgang. Ensemble und Publikum lassen sich von den Wetterkapriolen nicht beeindrucken und steuern einem Finale mit Spaß entgegen. TenThing sind ein Ensemble aus zehn norwegischen Blechbläserinnen. Seit 2007 spielen sie unter der Regie von Tine Thing Helseth größtenteils Stücke, die eben nicht für Blechbläser geschaffen wurden. Sie mache keinen Hehl daraus: Jarle Storlökken hat einen großen Anteil am Erfolg. Erschreibt den Damen nämlich maßgeschneiderte Arrangements. Der Auftakt ist fast zwangsläufig. Die Band aus Norwegen spielt Musik aus Norwegen: "Aus Holgers Zeit - Suite im alten Stil" von Edvard Grieg. Das Versprechen wird gleich umgesetzt. Die Suite ist keinesf...

Die Meister aller musikalischen Klassen

Canadian Brass eröffnen den Musiksommer 2019 Sie bezeichnen sich ganz schlicht als die berühmteste Brass Band der WElt. Warum etwas dran sein kann, bewiesen Canadian Brass am Donnerstag auf der Open Ait im Kreuzgang. Sie brachten neue Klangfarben ins Spiel und zeigten, dass Brass nicht nach Blech klingen muss,sondern auch rund und weich sein kann. Dabei zeigte sich das Quintett als Meister aller Klassen. Jazz, Barock oder Folk, die vier Kanadier und ihr griechischer Posaunist beherrschen fast alle Genres und mischen sie munter. Schließlich geht es darum, zu zeigen, dass Musik grenzenlos Spaß macht. Das Quintett beginnt als Marching Band und ziehen von links in den Kreuzgarten und auf die Bühne. Der Hot Jazz sorgt für gute Laune. Chuck Daellenbach macht die Begrüßung und kündigt die nächsten Stücke an. Der Mann gehört zu den Gründungsmitgliedern von Canadian Brass und ist seit 1970 dabei. Alle fünf auf einen Blick. Alle Fotos: Kügler Dreimal frühe Barockmusik ist angekündi...

Die Erwartungen im vollen Umfang erfüllt

Durchweg auf hohem Niveau: Ludwig Güttler und seine Ensemble im Kreuzgang Auf diese Elf kann man bauen. Diese Männer verwandeln die Vorlagen treffsicher. Am Mittwoch spielten Ludwig Güttler und sein Ensemble im Kloster Walkenried. Am Ende erfüllten sie alle Erwartungen. Das Konzert war Jubiläum und Premiere zugleich. Seit ziemlich genau 30 Jahren ist Güttler immer wieder zu Gast bei den Kreuzgangkonzerten. In den letzten Jahren macht er das durchweg mit dem Blechbläser Ensemble und das hat in diesem Jahr 40. Geburtstag gefeiert. Der Trompeter aus Dresden ist mittlerweile zu einer Marke geworden und der Titel "Ein Abend mit Güttler" reicht als Programm. Egal was gespielt wird, es wird gut, denn es steht ja Güttler drauf. Ungewohnt: Die Tuba spielt mal die erste Geige.     Alle Fotos: Kügler Das Programm reicht laut Papier von der Renaissance bis in die Moderne. Den Auftakt machen fünf Tänze von Tylman Susato. Der Rheinländer aus dem 16. Jahrhundert gehört zum f...

Vielfältig und schwungvoll

Philharmonic Brass eröffnet die Kreuzgangkonzerte Besuch, der häufiger kommt, ist angenehm. Man weiß, worauf man sich einzustellen hat. So auch bei der Eröffnung der 33. Spielzeit der Kreuzgangkonzerte. Mit schwungvoller und lebendiger Musik für Blechbläser stellte das Quintett aus Dresden sein Können unter Beweis und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. so viele Instrumente für son wenige Musiker. Alle Fotos: tok Ihr besonderes Klangbild präsentieren die Sachsen gleich zu Beginn. Die Sonate für 2 Trompeten von Henry Purcell klingt erst hell, klar und optimistisch dann getragen und fließend, um zum Schluss wieder hell und klar zu tönen. So pointiert klang der Engländer. Das ist eben der Dresdner Blechklang und auch die Vorgabe für den Rest des Abends. Selbst das Largo aus Händels "Xerxes" ist zwar zurückgenommen, aber kräftig. Doch erst in Mozarts Alleluja aus dem "Exultate Jubilate" deutet Bandleader Matthias Schmutzler seine Ext...

Güttler füllt den Kreuzgang

Hochgefühle mit dem Blechbläserensemble Schon mit dem ersten Tönen ist es da, dieses barocke Hochgefühl. Ein satter Klang, der den Raum ausfüllt und wie eine Woge von der Bühne durch den Kreuzgang. Jubilierende Töne aus hellen Trompeten, die die Spitzbögen hinauflaufen, gen Himmel streben und die Zuhörer mitnehmen, sie von irdischen Ballast befreien. Mit den ersten Ton ist es da und beim Konzert von Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble im Kloster Walkried kehrt es zum Schluss noch einmal wieder. Eine Woge an Wohlklang brandete durch den Kreuzgang im Kloster Walkenried. Fotos: tok Das Gebäude scheint wie geschaffen für diese Musik und Güttler spielt mit der Akustik. Zwei Trompeten und eine Posaune bleiben im Seitengang versteckt und tönen aus der der Ferne. Dies gibt den Klang eine Tiefe, in die man sich gern verliert. Einfach aber genial. So wird eine dialogisierende Mehrchörigkeit möglich, die typisch ist für die Tänze des Renaissance-Musikers Tylman Susato und die sp...