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Posts mit dem Label "A-Cappella-Band" werden angezeigt.

Unterwegs mit der ältesten Boy Group

Von der Renaissance bis in den Pop:  King's Singers setzen die Standards Für einen Abend stand Northeim ganz oben auf der Landkarte des gepflegten Chorgesangs. Auf ihrer Jubiläumstour machten die Kings Singers Station in der Sankt Sixti-Kirche. Das Sextett machte deutlich, wie hoch die Latte in Sachen a cappella nun mal liegt. Vor 50 Jahren betraten die Sänger aus dem King's College zum ersten Mal die Bühne. Damit sind sie wohl die älteste Boy Group des Planeten.  Mit einer Welttournee feiern dies Ereignis und dabei entfielen vieer Konzert auf Deutschland. Dementsprechend hoch war die Nachfrage und die St. Sixti-Kirch schlicht und einfach bis auf den letzten Platz ausverkauft. In den Swingin' Sixties war die Hinwendung zu klassischer Musik eine deutliche Aussage gegen den Mainstream. Bei allen Neuerungen im zweiten Set, muss man feststellen, dass sich das Ensemble im Großen und Ganzen treu geblieben ist. Auch die Besetzung mit zwei Countertenören, einem Tenor, zwe...

Ein ganzer Kosmos an einem Abend

Viva Voce eröffnet die 35. Spielzeit der Kreuzgangkonzerte Diese Jungs trauen sich was. In ihrem aktuellen Programm "Ein Stück des Weges" vereinen Viva Voce U2, Metallica und die Väter der Kirchenmusik und das klappt sogar. Deshalb gab es bei der Spielzeiteröffnung im Kloster Walkenried am Sonnabend jede Menge Applaus.  Die ersten leisen Töne kommen gar nicht von vorne. Das Quintett hat sich im Rücken des Publikums aufgebaut, singt Gregorianik und macht dann eine Prozession durch die Sitzreihen zur Bühne. Das ist zwar nicht neu, sorgt aber für einen erste Aha-Effekt. Aber aller Besinnlichkeit und Weltvergessenheit überzeugt der Vortrag mit einer kraftvollen Darbietung. Diese Herren haben ein Faible für stimmungsvolle Sakralbauten.                   Alle Fotos: Kügler Ohne Ankündigung gibt es einen Sprung um 800 Jahre nach vorne. Die Gregorianik geht ansatzlos in U2 Klassiker "I still haven' found what I'm looking for"...

Wie eine Dusche für die Seele

Konzert mit vielen Genussmomenten:  Niniwe im Kreuzgang Walkenried Es braucht ganz zwei Tage Arbeitswelt und Berufsverkehr, um einen aus der Tiefenentspannung der Festtag herauszutreten. Es braucht lediglich zwei Minuten niniwe, um wieder in dieses Paradies einzutreten. Bei ihrem Konzert am Donnerstag im Kloster Walkenried gaben die vier Vokalartistinnen dem Publikum jenen Zauber der weihnachtlichen Friedfertigkeit zurück. Es war nicht "some procedure as every year". Statt Kaffeehausorchester oder Amarcord durften das Quartett aus Berlin erstmals die Spielzeit der Kreuzgangkonzerte beschließen. Es hat sich schlicht und einfach gelohnt. Ensemble und Programm passten zu Zeit und Ort. Die reduzierte Aufführung schuf den nötigen Raum für die Rückbesinnung. Konzentration auf das Wesentliche, das ist das Konzept der vier Sängerinnen und der Arrangements von Winnie Brückner. Keine Lichtspiele und auf Showeinlagen muss man wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag warten. Hier spricht ...

Begeisterung vom ersten Akkord an

Viva Voce macht in Walkenried Lust auf das Fest Am 7. Dezember gastierte die A-Cappella-Formation Viva Voce mit ihrem Programm "Wir schenken uns nix" im Kloster Walkenried. Zum Schluss ergeben sich zwei Möglichkeiten, darüber zu urteilen: eine kurze und knappe Version und eine ausführliche Besprechung. Die kurze und knappe Version Geil,so macht Weihnachten wieder Spaß. Viva Voce hauchen dem Fest wieder Leben ein, frei nach dem Motto, dass Tradition nicht das Hüten der Asche sondern das Bewahren der Flamme ist. Die fnf Franken schauen musikalisch mit einem deutlichen Augenzwinkern auf unser aller Erwartungen und Erinnerungen an das größte Fest des Jahres. Sie amüsieren sich nicht darüber, sie machen es nicht lächerlich, sie schmunzeln und wir mit ihnen. Und dann lachen wir manchmal doch über uns selbst, wenn Basti davon singt, wie schwer es ist, sich an das Versprechen "Wir schenken uns nix" zu halten. Nix ist sicher vor den fünf Franken. Foto: Band Kein ...