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Posts mit dem Label "Loh-Orchester" werden angezeigt.

Viel Abwechslung mit nur einem Instrument

Vier Cellisten beim Kammerkonzert im Kunsthaus Wer Piazzolla spielt, kann kein schlechter Mensch sein. Schon gar nicht, wenn´s gleich zweimal Piazzolla ist. Bis es soweit ist, darf das Publikum einige andere Highlights beim Kammerkonzert der vier Cellisten im Kunsthaus Meyenburg erleben. Das Programm ist zweigeteilt. Vor der Pause gibt es bedächtige Romantik, nach der Pause wird es rhythmusbetont. Kein Grund zur Besorgnis: Das Cello schafft das schon. Das Instrument und das Ensemble bringen dafür ausreichend Potential mit. Erst klassisch, .... Den Auftakt macht Joseph Haydn und sein "Divertimento in D-Dur". Dies hat er einst für eben die Besetzung des Abends geschrieben, für vier Celli. Im zweiten Satz ist das Quartett das erste Mal gefordert. Das Allegro di molto verlangt ein präzises Zusammenspiel, damit der Dialog der Instrument funktioniert und er funktioniert. Im Allegretto des anschließenden Menuetts zeigt Sebastian Hennemann, dass ein Cello tanzen und hüpfen kann...

Verzaubert mit viel Lyrik

Lenz inszeniert die Zauberflöte in Nordhausen Das Tiefstapeln war rein taktischer Natur. Mit seiner Inszenierung der Zauberflöte hat Achim Lenz die Erwartungen mehr als erfüllt. Starke Sängerinnen und Sänger trafen bei der Premiere auf ein Loh-Orchester in Spiellaune. Nach anfänglichem Fremdeln war das Publikum begeistert. Die Ansprüche sind unterschiedlich. Mozart vorletztes Bühnenwerk ist für die einen ein Menschheitswerk wie der Doktor Faust. Andere sehen es etwas nüchterner und für sie ist die Oper um zwei ungleiche Paare, die Erlangung der Weisheit und die Macht der Liebe ein unterhaltsames und lehrreiches Wechselspiel. Achim Lenz sieht es vor allem als Schatz mit vielen Ideen und Anregungen. Ein paar hat aufgegriffen, ein paar neue hat er hinzugefügt. Vor allem hat er Schauspiel in das Singspiel gebracht. Seine Sängerinnen und Sänger agieren regelrecht, miteinander und gegeneinander. Der Schauspiel-Anteil ist erfreulich hoch. Tamino und ein Fan-Club. Alle Fotos: Marco...

Wer braucht schon Wien?

Loh-Orchester mit einem schwungvollen Programm So fängt das Neue Jahr gut an. Mit dem Programm "Wo die Zitronen blüh'n" begrüsste das Loh-Orchester im Achteck-Haus das neue Jahrzehnt. Die abwechslungsreiche Auswahl und der meisterliche Vortrag begeisterten. Musik aus Italien und italienisch inspirierte Werke standen auf dem Programm. Die Ouvertüre aus Rossinis war der passende Auftakt. Den Loh-Orchester gelang es hervorragend, den schnellen Wechsel der zahlreichen Motive zu gestalten. Aus dem Knall der Pauken und dem Stakkato der Streicher entwickelte die Oboe das erste Thema, dass dann von den Streichern übernommen wird. Die Geigen bauen es aus und lassen sich auch nicht von dem Pauken und Trompeten stören. Das deutliche Dirigat von Michael Helmrath zeigt klare Vorstellungen vom Zusammenwirken der Instrumentengruppen. Selbst im furiosen Finale sind die Unterschiede deutlich und das Klangbild transparent. Nur so lassen die unzähligen Ohrwürmer erkennen, die in diese...

Wie verwandelt

Theater Nordhausen zeigt Kafka als Musiktheater Das ist wohl ein Einstand nach Maß. Christoph Ehrenfellner, Composer in residence, hat aus Kafkas "Verwandlung" eine Stück Musiktheater gemacht, dass die eigenständige Tradition und das Heute miteinander vereint. Wer sich auf den Mix der Genres einlässt, wird mit starken eindrücken belohnt. Ach so, für diejenigen, die mit "Composer in residence" nichts anfangen: Das ließe sich mit Komponist vor Ort übersetzen. Der Composer in residence soll in den nächsten zwei Jahren die Produktionen am Theater Nordhausen mit eigenständigen Kompositionen ergänzen. "Die Vewandlung" ist Ehrenfellner erst selbstständige Arbeit am Theater Nordhausen. Dabei ist er durchaus ein hohes Risiko eingegangen, aber Figurentheater, Pantomime, Sprechtheater und Musik ergänzen sich, greifen ineinander und gehen in dieselbe Richtung. Sie ergeben eine Inszenierung, die bei aller Beklemmung auch komische Momente bietet. Gregor Samsa ...

Loh-Orchester als Klassik-Klangkörper der Extraklasse

GMD Markus Frank verabschiedet sich mit einem fulminanten Konzert Im Sommer wird Markus Frank das Loh-Orchester verlassen und an seine alte Wirkungsstätte nach Dessau zurückkehren. Am Sonntag verabschiedete sich der Generalmusikdirektor mit einem fulminanten Konzert im Kreuzgang von seinen Freunden im Südharz. Das Loh-Orchester präsentierte er dabei als Klassik-Klangḱörper der Extraklasse. Unter dem Titel "Meisterhafter Mozart - himmlicher Haydn" stand eine Zeitreise durch diese Gattung auf dem Programm. Los ging es bei Gluck, über Haydn und die beiden Mozarts führt der Weg zum selten gespielten Woelfl. Diese Zusammenstellung entpuppte sich im Laufe des Abends als musikalisches Menü für Feinschmecker. Die Celli warten auf den Einsatz. Alle Fotos: tok Herzstück des Konzerts war vor allem der brillante und transparente Klang des Orchesters, der alle Instrumenten zur Geltung kommen ließ. Dazu gesellten sich Kraft und Dynamik, die in gewohnter Weise das Spiel des Lo...